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Energie & Management
Oktober 09, 2014
Kai Eckert
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Neues zum Thema Außenwirtschaft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums unter http://www.bmwi.de
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute gemeinsam mit dem chinesischen Minister für Entwicklung und Reform, Xu Shaoxi, das deutsch-chinesische Forum für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Berlin eröffnet. In dem Forum, das parallel zu den dritten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen stattfindet, diskutieren mehr als 500 Unternehmer aus beiden ...Gabriel eröffnet hochrangiges deutsch-chinesisches Wirtschaftsforum
Am 7. Oktober hatten die Vertreter der Verbände in einem Branchenworkshop des BMWi die erste Gelegenheit, die Ergebnisse der am 2. Oktober publizierten Studie „Potenzial- und Kosten-Nutzen-Analyse zu den Einsatzmöglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplung“ zu diskutieren. Die Verbände haben nun bis zum 17. Oktober Zeit, um zu der von Prognos, Fraunhofer IFAM, IREES und BHKW-Consult erstellten Studie und den darin enthaltenen Evaluierung des KWK-Gesetzers ausführlich Stellung zu beziehen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Branche eine schnelle Anhebung der Förderung vor allem für die ins Netz einspeisende Anlagen der öffentlichen Fernwärmeversorgung fordern wird, deren Weiterbetrieb durch die gesunkene Stromhandelspreise gefährdet ist. Laut der Studie ist zu erwarten, dass ohne zusätzliche Maßnahmen der Anteil der KWK an der deutschen Stromversorgung bei den jetzt erreichten rund 16 % stagnieren und damit das im KWK-Gesetz für 2020 festgelegte Ziel eines KWK-Anteils von 25 % deutlich verfehlt werde.
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Am 8. Oktober 2014 sprach der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, über die Grundsätze deutscher Rüstungsexportpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin....Gabriel: Offene und transparente Debatte zu Rüstungsexporten führen
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Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat heute zwei Gutachten zum Entwurf des Europäisch-Kanadischen Freihandelsabkommens (Comprehensive Economic and Trade Agreement, CETA) vorgestellt. Die Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums beschäftigen sich zum einen mit der Einstufung von CETA als gemischtes Abkommen und zum anderen mit dem Thema Investitionsschutz....Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht Gutachten zu CETA
Die Enervie-Gruppe muss auch künftig drei konventionelle Kraftwerksblöcke mit zusammen 680 MW Leistung als Reserve weiterbetreiben, um die Netzstabilität im Großraum Hagen und im Märkischen Kreis zu sichern. Das sieht eine jüngste Einigung mit der Bundesnetzagentur vor, die nach zähem Ringen zustande kam. Ursprünglich hatte der südwestfälische Regionalversorger seinen kompletten Kraftwerkspark stilllegen wollen, um so die gestiegenen Verluste in der Erzeugungssparte einzudämmen. So gesehen hat sich Enervie mit seinen Plänen nicht durchgesetzt. Im vergangenen Jahr hatte die Enervie-Gruppe mit ihren Gas- und Kohlekraftwerken einen Verlust von knapp 48 Mio. Euro eingefahren. Zum Hintergrund: Bei Enervies Netzgebiet handelt es sich um ein Inselnetz, das nur über eine Kuppelstelle mit dem angrenzenden Übertragungsnetz von Amprion verbunden ist. „Diese Kuppelstelle ist aufgrund von technischen Restriktionen in der Ein- beziehungsweise Ausspeiselast begrenzt, so dass unsere Kraftwerke für die Netzstabilisierung notwendig sind“, erklärt Erik Höhne, Enervies Technischer Vorstand, die Lage. Über die Schnittstelle kann nur eine Leistung von etwa 600 MW nach Hagen fließen, die Region braucht aber an Spitzentagen rund 1 100 MW, wenn Industrie und Haushalte viel Elektrizität benötigen. Nach dem nun gefundenen Kompromiss mit der Bundesnetzagentur kann Enervie die Kosten für den Betrieb der drei Kraftwerke an seine Netztochter, die Enervie Asset-Network (EAN), weiterreichen. Mit dieser Regelung tut sich Enervie schwer: Denn es zeichnen sich so höhere Strompreise für alle Kunden im EAN-Netzgebiet ab, und zwar unabhängig vom jeweiligen Anbieter. Nach unternehmensinternen Berechnungen könnten auf die industriellen Großkunden durch die steigenden Netzkosten Mehrkosten „in Millionenhöhe“ zu kommen, warnt Enervie-Sprecher Uwe Reuter. Noch offen ist die Belastung für die Privatkunden. Enervie-Vorstandschef Ivo Grünhagen hatte in jüngsten Einschätzungen von jährlich rund 50 Euro Mehrkosten für einen Durchschnittshaushalt gesprochen. Trotz des jüngsten Kompromisses sieht Enervie, im Gegensatz zur Bundesnetzagentur, weiterhin die Amprion GmbH als übergeordneten Übertragungsnetzbetreiber in der Pflicht, die Kosten für das Vorhalten der drei Kraftwerksblöcke zu übernehmen. Nachdem der Regionalversorger im vergangenen Jahr schon ein Missbrauchsverfahren bei der Bundesnetzagentur gegen Amprion eingeleitet hatte, schließt das Unternehmen nach eigenen Worten nicht aus, „den gesamten Rechtsweg auszuschöpfen, um die Zuständigkeitsfrage in Ihrem Sinne und damit im Sinne aller Netzkunden der EAN zu klären.“ Der technisch einfachste Weg wäre, mit einer weiteren Kuppelstelle den Anschluss des EAN-Netzes an das Amprion-Netz zu verstärken. Entsprechende Pläne gibt es, deren Umsetzung aber fünf Jahre und länger dauern können. Zudem gibt es mittlerweile auch Anwohnerproteste gegen diese Pläne.
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Oktober 2, 2014
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„Wir haben unsere Hausaufgaben beispielsweise mit dem ersten Windenergieerlass oder dem Leitfaden Windkraft im Wald gemacht, was jetzt noch fehlt, sind die Investoren“, meinte Remmel. Für die kommenden Jahre wünscht sich der Grünen-Minister in NRW eine jährliche Zubauleistung in der Größenordnung zwischen 400 und 500 MW. Diese Zielmarke hat Nordrhein-Westfalen bislang aber nur einmal erreicht, und zwar im Jahr 2002. als Dutzende von Neuanlagen mit einer Gesamtleistung von 426 MW neu ans Netz gegangen sind. Zusätzlichen Schwung für den Windkraftausbau erhofft sich Remmel vom überarbeiteten Windenergieerlass, der diverse Urteile rund um die Windenergie berücksichtigt. „Ich gehe davon aus, dass dieser Erlass den Landtag im Januar erreicht“, kündigte Remmel an. Mit der Verschiebung des Ausbauziels auf das Jahr 2023 reagiert Remmel auf das jüngst reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die EEG-Novelle sieht für die Windenergie an Land als eine der wichtigsten Neuerungen einen jährlichen Ausbaudeckel von 2 500 MW plus Repowering-Projekte vor. Angesichts dieser Obergrenze ist es nur schwer vorstellbar, dass gleich ein Drittel aller neuen Windparks in NRW gebaut werden sollte – sprich die mehr als 800 MW, die zum Erreichen des bisherigen NRW-Ausbauziels notwendig gewesen sind. Nach wie vor wenig erbaut zeigt sich der NRW-Klimaschutzminister von dem im EEG vorgesehenen Ausschreibungsmodell, das ab 2017 die bisherige Festpreisvergütung ablösen soll: „Für die kommenden Jahre zeichnet sich an Land ein Windkraftausbau von 3 500 Megawatt und mehr ab, mit dem Ausschreibungsmodell droht aber ein Einbruch“, begründete Remmel, warum er noch Diskussions- und Änderungsbedarf bei dem Ausschreibungsverfahren sieht. Dass das Bundeswirtschaftsministerium den Systemwechsel bei der Förderung allein mit Pilotversuchen bei der Photovoltaik vorbereiten will, hält er für zu kurz gegriffen: „Die Erfahrungen aus dem Solarsektor sind nicht eins zu eines auf die Windkraft zu übertragen.“ Zwischen den Zeilen deutete Remmel noch viele Debatten um das EEG 3.0 an, mit der das Ausschreibungsmodell in Gesetzesform gegossen werden soll.